Schulordnung

Die Schulordnung der Münchhausen-Grundschule

Inhalt:


Allgemeine Grundsätze
Erziehungsmaßnahmen im Rahmen der Schulordnung
Ordnungsmaßnahmen
Hausordnung
Inkrafttreten der Schulordnung
Anhänge

  1. Aufsichten
  2. Fehlzeiten von Schülern
  3. Beurlaubung von Schülern
  4. Schulhofreinigung
  5. Richtige Bekleidung im Sportunterricht
  6. Läusebefall
  7. Treffpunkt außerhalb des Schuleinzugsbereiches für die 6. Klassen
  8. Telefonieren der Schülerinnen und Schüler
  9. Was sich die Lehrerinnen und Lehrer von den Eltern wünschen.
  10. Unterrichtszeiten

 

  1. Allgemeine Grundsätze

 

Die Grundschule vermittelt allen Schülerinnen und Schülern – im Folgenden Schüler genannt – eine gemeinsame Grundbildung, fördert die Entwicklung der Persönlichkeit sowie altersentsprechenden sozialen Verhaltens und berücksichtigt die Grundsätze der demokratischen Erziehung mit den Mitteln zeitgemäßer Pädagogik.

Um den am Schulleben Beteiligten bei der Gestaltung des Schullebens und bei der Bewältigung der realen Schwierigkeiten zu helfen, gibt sich die Münchhausen-Grundschule diese Schulordnung gemäß § 46 Abs. 2 Satz 3 SchulG für Berlin in Verbindung mit § 76 Abs.2 Satz 1 Nr. 8.

Schüler, Erziehungsberechtigte und Lehrer sollten als gleichwertige Partner bestrebt sein, Probleme der Schule und des Einzelnen gemeinsam zu bewältigen und sich gegenseitig jede mögliche Unterstützung gewähren.

 

Schüler, Erziehungsberechtigte und Lehrer haben Rechte, die sie durchsetzen können. Sie sind im Schulverfassungsgesetz geregelt.

Schüler, Erziehungsberechtigte und Lehrer haben Pflichten. Diese sind im Schulgesetz und im Schulverfassungsgesetz geregelt.

 

Lehrer und Schüler sind im Lehr- und Lernprozess gleichwertige Partner, die sich gegenseitig in höflicher Form begegnen. Auftretende Schwierigkeiten sollten im Gespräch miteinander gelöst werden.

Diese Gleichwertigkeit in der Partnerschaft hat jedoch ihre Grenzen. In Konfliktfällen und in Notsituationen, in denen nicht erst diskutiert werden kann, muss sich der Lehrer seiner Führungsrolle bewusst sein und die Verantwortung übernehmen. Seine Entscheidung ist dann zu respektieren.

 

  1. Erziehungsmaßnahmen

 

Erziehungsmaßnahmen gehören in einen pädagogischen Zusammenhang, indem die Motivation zu richtigen Verhaltensweisen Vorrang hat vor Zurechtweisung und Bestrafung. Hierbei kommt pädagogischen Reaktionen auf positive Verhaltensweisen von Schülern besondere Bedeutung zu.

Wenn ein Schüler Konflikte und Störungen in der Unterrichts- und Erziehungsarbeit verursacht, so müssen diesem gegenüber Maßnahmen getroffen werden und zwar unverzüglich, um die Verstärkerfunktion der Maßnahmen deutlich werden zu lassen.

Bei negativem Verhalten eines Schülers sind deshalb in erster Linie die Ursachen seines Fehlverhaltens zu ermitteln und zu untersuchen und dann angemessene Erziehungsmaßnahmen durchzuführen.

Die folgende Auflistung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Diese Maßnahmen sind als Vorstufe zu den Ordnungsmaßnahmen nach § 63 des Schulgesetzes zu sehen. Sie werden von allen Lehrern als mögliche Maßnahmen akzeptiert. Die Reihenfolge ist nicht festgelegt.

  • Gespräch Lehrer – Schüler
  • Einbeziehung der Streitschlichter zur Konfliktlösung
  • Gespräch Klassenlehrer – Schüler
  • Gespräch mit dem Schüler im Beisein eines Erziehungsberechtigten
  • Gespräch im Rahmen der Klassengemeinschaft, wenn das Fehlverhalten von allgemeiner Bedeutung ist
  • mündlicher Tadel
  • Gespräch Schüler – Schulleiter/in (nach Voranmeldung)
  • Einwirken auf den Schüler, sich bei Geschädigten zu entschuldigen
  • Einwirken auf den Schüler, Hilfeleistungen für einzelne oder für die Gruppe zu übernehmen (positive soziale Ersatzleistung)
  • Aufforderung oder Anordnung, einen Schaden wiedergutzumachen
  • Anordnung einer schriftlichen Arbeit in direktem Bezug zum Fehlverhalten
  • Schriftliche Mitteilung über Fehlverhalten an die Erziehungsberechtigten
  • Nachbleiben (nach erfolgter Mitteilung an die Erziehungsberechtigten)
  • zeitweiser Ausschluss aus einer Unterrichtsstunde
  • Ausschluss von Sonderveranstaltungen und Vergünstigungen
  • befristete Teilnahme am Unterricht der Parallelklasse

 

Der den Schüler betreffende Schriftverkehr in Bezug auf erteilte Erziehungsmaßnahmen wird (in Kopie) im Schülerbogen aufbewahrt.

 

  • Ordnungsmaßnahmen (Schulgesetz § 63)

 

(1) Die Schule soll bei Konflikten und Störungen in der Unterrichts- und Erziehungsarbeit gegenüber den Schülern vorrangig erzieherische Mittel einsetzen. Sofern Schüler die ordnungsgemäße Unterrichts- und Erziehungsarbeit oder den äußeren Schulbetrieb nachhaltig beeinträchtigen oder die am Schulleben Beteiligten gefährden, indem sie.

 

  1. gegen ihre Pflichten nach § 46 des Schulgesetzes oder gegen sonstige Rechtsvorschriften verstoßen oder

 

  1. Anordnungen des/der Schulleiters/Schulleiterin, einzelner Lehrer oder sonstiger schulischer Mitarbeiter oder Beschlüsse schulischer Gremien nicht befolgen, die diese in Wahrnehmung ihrer Aufgabe erlassen,

können Ordnungsmaßnahmen getroffen werden. Als nachhaltige Beeinträchtigung der ordnungsgemäßen Unterrichts- und Erziehungsarbeit ist auch ein mehrfaches unentschuldigtes Fernbleiben vom Unterricht anzusehen.

 

(2) Ordnungsmaßnahmen sind ( §63 SchulG)

 

  1. der schriftliche Verweis,
  2. der Ausschluss vom Unterricht und anderen schulischen Veranstaltungen

bis zu zehn Schultagen,

  1. die Umsetzung in eine Parallelklasse oder eine andere Unterrichtsgruppe,
  2. die Überweisung in eine andere Schule desselben Bildungsgangs und
  3. die Entlassung aus der Schule, wenn die Schulpflicht erfüllt ist.

 

Die körperliche Züchtigung bleibt verboten.

 

(3) Die vorgesehene Ordnungsmaßnahme muß zu Art, Schwere und Folgen des Ordnungsverstoßes in einem angemessenen Verhältnis stehen; dies schließt auch die Würdigung der Motive für das Fehlverhalten des Schülers ein. Maßnahmen nach Absatz 2 Satz 1 Nr. 4 und 5 sollen nur bei längerfristigem oder wiederholtem Fehlverhalten eines Schülers und nur dann angewandt werden, wenn sie zuvor schriftlich angedroht worden waren, die Androhung jedoch nicht zu einer Verhaltensänderung des Schülers geführt hat.

 

(4) Über Ordnungsmaßnahmen nach Absatz 2 Satz 1 Nr.1 und 2 entscheidet  die Klassenkonferenz, über Ordnungsmaßnahmen nach Absatz 2 Satz 1 Nr.3 die Gesamtkonferenz. Vor der Entscheidung über eine Ordnungsmaßnahme sind der Schüler oder die Schülerin und deren Erziehungsberechtigten zu hören. Vor Ordnungsmaßnahmen nach Absatz 2 Satz 1 Nr.3 bis 5 ist dem Vermittlungsausschuß Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben, sofern nicht der betroffene Schüler oder dessen Erziehungsberechtigte widersprechen. Die Umsetzung in eine Parallelklasse (Absatz 2 Satz l Nr.3) wird von der Gesamtkonferenz angeordnet. Ordnungsmaßnahmen nach Absatz 2 Satz 1 Nr.4 und 5 werden von der Schulaufsichtsbehörde getroffen; zuvor ist die Schulkonferenz zu hören. Ordnungsmaßnahmen sind schriftlich zu begründen.

 

(5) Soweit unverzüglich Schritte zur Abwendung einer Gefahr erforderlich sind, ordnet der Schulleiter/ die Schulleiterin als vorläufige Maßnahme den sofortigen Ausschluß vom Unterricht bis zu zwei Wochen oder die sofortige Umsetzung in eine Parallelklasse oder eine andere Unterrichtsgruppe an; der Vermittlungsausschuß ist unverzüglich zu informieren. Die vorläufige Maßnahme ist schriftlich zu begründen.

 

  1. Hausordnung

 

Wenn viele Kinder zusammen sind, dann kann nicht jeder machen, was er will, sonst ist die Gefahr zu groß, dass andere Kinder verletzt werden oder ihnen wehgetan wird. Außerdem gehen Kinder in die Schule, um zu lernen. Dazu braucht man ebenfalls die nötige Ruhe und Ordnung.

Im Straßenverkehr braucht man eine Straßenverkehrsordnung, beim Spielen braucht man Spielregeln, und in der Schule brauchen wir Regeln, damit man in Ruhe arbeiten kann, Schule Spaß machen kann und jeder weiß, wie er am besten Rücksicht auf die anderen nehmen kann.

 

  1. Die Eltern betreten nicht das Schulhaus. Sie verabschieden ihre Kinder draußen, dadurch wird vermieden, dass Schulfremde Personen sich im Schulgebäude aufhalten können

 

  1. Wir Schüler betreten das Gebäude zur 0. Stunde nicht vor 7.20 Uhr

weil die Aufsichtspflicht der Lehrer erst dann beginnt und es deshalb bei Unfällen große Schwierigkeiten gibt.

(Beginn und Ende der Unterrichtsstunden und der Pausen sind im Anhang zu finden.)

Bei sehr starkem Niederschlag oder Kälte ab 5 Grad unter 0 wird eine Sonderregelung bezüglich der Einlasszeiten erlassen.

 

  1. Wir Schüler betreten die Schule bei späterem Unterrichtsbeginn erst nach Abklingeln der vorausgegangenen Stunde bzw. nach dem Abklingeln am Ende der großen Pause,

weil uns die Lehrer, die ja Unterricht haben, nicht beaufsichtigen können und weil wir den Unterricht der anderen Schüler nicht

stören wollen.

Die Schulstation ist ab 7.30 Uhr für die Schülerinnen und Schüler

geöffnet.

 

  1. Wir Schüler stellen unsere Fahrräder und City-Roller nur an den hierfür vorgesehenen Stellen ab und schließen sie an. Leicht abnehmbare Teile nehmen wir in die Klasse mit,

weil wir unser Schulgebäude nicht beschädigen wollen und niemanden in Versuchung führen wollen, etwas zu stehlen.

Wir stellen unsere Fahrräder bzw. City-Roller so in die Ständer, dass nachfolgende Schüler nicht behindert werden und wir klettern auch nicht auf die Fahrradständer oder spielen an den Fahrrädern.

 

 

  1. Wir sind pünktlich mit dem Klingelzeichen in der Klasse, begeben uns von selbst auf die Plätze und packen unsere Schulsachen auf den Tisch,

weil alle Kinder ein Recht haben, etwas zu lernen, und so der

Unterricht am schnellsten beginnen kann.

 

  1. Wir warten bei geöffneter Tür im Klassenraum auf den Lehrer. Die Klassensprecher fragen im Schulbüro nach dem Lehrer, wenn er 5 Minuten nach dem Klingeln immer noch nicht in der Klasse ist,

weil sonst durch eine lärmende Klasse die anderen Schüler in ihrem Unterricht gestört werden.

 

  1. Wir Schüler bleiben vor Beginn des Unterrichts, in den kleinen Pausen und nach dem ersten Abklingeln der großen Pausen in den Klassenräumen. Wir nutzen die Zeit, um uns auf die folgende Stunde vorzubereiten. Ausnahmen sind Materialbesorgungen im Auftrag des Lehrers und das Aufsuchen der Toilette,

weil die Flure viel zu eng sind, um dort zu spielen, wir uns gegenseitig nicht gefährden wollen und pünktlich mit dem Unterricht beginnen wollen.

 

  1. Wenn wir Sportunterricht, Kunstunterricht oder Französisch im Nebengebäude haben, nehmen wir alles mit, was wir für die folgende große Pause brauchen und gehen nach dem Unterricht direkt auf den Pausenhof,

weil wir den Ablauf der Pause nicht stören wollen.

 

  1. Wir Schüler benutzen die Toiletten nur für die dazu bestimmten Geschäfte. Diese Räume sind keine Spielzimmer, Plauderstübchen oder Verstecke,

weil auch andere mal auf die Toilette müssen und dort die Luft nicht gesundheitsfördernd ist.

Wir benutzen die in den Toiletten befindlichen Einrichtungen nur für die Zwecke, für die sie auch gedacht sind, und wir verschmutzen sie nicht,

weil selbst Tiere ihren Bau sauber halten und wir nicht wollen, dass andere Toilettenbesucher sich ekeln  müssen.

 

  1. Wir verhalten uns zueinander freundlich, höflich und hilfsbereit,

weil auch wir freundliche, höfliche und hilfsbereite Lehrer und Mitschüler haben wollen.

 

  1. Wenn wir Schüler gegenüber Lehrern unsere Meinung vertreten, bleiben wir sachlich und höflich,

weil ein verärgerter Lehrer wenig Lust hat, sich besonders für uns einzusetzen

 

  1. Wir toben, rennen und prügeln uns nicht, sondern versuchen höflich miteinander auszukommen und einen Streit nur mit Worten zu schlichten,

weil wir uns, andere Kinder und ihre Sachen nicht gefährden wollen und weil wir nur durch Achtung des anderen miteinander auskommen können.

 

  1. Wir werfen nicht mit Esswaren, Möbeln, Steinen, Kastanien, Schneebällen, Eiszapfen und sonstigen Gegenständen,

weil auch dadurch andere verletzt und Dinge beschädigt oder zerstört werden könnten.

Wir werfen nichts auf Nachbargrundstücke.

 

  1. Wir verschmutzen nicht die Flure, Klassenräume, Bücher usw.,

weil auch andere sie benutzen wollen und ein Recht darauf haben, dass sie sauber sind.

 

  1. Wir Schüler nehmen anderen nichts weg. Wenn wir etwas von einem anderen Schüler haben wollen, dann fragen wir höflich. Erlaubt er es nicht, dann nehmen wir es nicht mit Gewalt, sondern fragen einen anderen,

weil wir höfliche Menschen sein wollen und die Rechte der anderen achten.

 

  1. Wir Schüler folgen den Anordnungen der Lehrer und Aufsichten,

weil viele Dinge ihren Sinn haben, obwohl wir sie im Moment nicht verstehen, und die Lehrer für uns verantwortlich sind.

 

  1. Wenn wir Schüler uns ungerecht behandelt fühlen, dann beleidigen wir trotzdem nicht den anderen, sondern bemühen uns um Einigung oder bitten die Streitschlichter, die Klassenlehrer oder die Schulleiterin um Vermittlung,

weil wir das Unrecht, das wir erfahren haben, nicht verändern, wenn wir anderen Unrecht zufügen.

 

  1. Wir Schüler verlassen in den großen Pausen ohne Aufforderung die Klassenräume, nachdem der Lehrer die Unterrichtsstunde beendet hat, und gehen unverzüglich auf den Hof. Nach dem ersten Abklingeln gehen wir ohne Aufforderung unverzüglich in den Klassenraum zurück,

weil wir frische Luft und Bewegung brauchen und wir den Lehrern das Beaufsichtigen nicht erschweren wollen.

Der Lehrer verlässt den Klassenraum als Letzter und schließt ihn ab.

 

  1. Bei schlechten Wetterverhältnissen wird uns durch mehrmaliges Abklingeln die „Regenpause“ angezeigt.

Wir Schüler halten uns dann in den eigenen Klassenräumen bei geöffneter Tür auf, wobei wir uns vorsichtig, diszipliniert und rücksichtsvoll bewegen.

 

  1. Wir spielen in der großen Pause (außer Regenpause) nur in bestimmten Bereichen des Pausenhofes (siehe Anhang),

weil wir andere nicht verletzen wollen und es auch Kinder gibt, die in der Pause ihre Ruhe haben wollen.

 

 

  1. Wir klettern nicht über den Zaun, in Bäumen und Sträuchern herum und verlassen nicht das Schulgelände während der Schulzeit,

weil wir uns sonst in eine Gefahr bringen, für die die Lehrer keine Verantwortung übernehmen.

 

  1. Wir Schüler halten uns während der Pausen von den Fahrrädern und den Fahrradständern fern,

weil wir jegliche Missverständnisse vermeiden wollen.

 

  1. Wir legen im Winter keine Schlitterbahn an,

weil ein anderer dort ausrutschen könnte und es außerdem zu gefährlich ist.

 

  1. Wir verhalten uns im Schulgebäude so leise wie möglich,

weil Lärm krank macht.

 

  1. Wir Schüler bleiben im Unterricht auf den Plätzen und laufen nur umher, wenn es der Lehrer erlaubt hat,

weil es so am wenigsten den Unterricht stört und wir dann am meisten lernen können.

 

  1. Wir verlassen die Klasse nicht ohne Erlaubnis,

weil der unterrichtende Lehrer für uns die Verantwortung trägt und uns während des Unterrichts nur im Klassenraum beaufsichtigen kann.

 

  1. Wir essen nicht in der Stunde,

weil wir sonst dadurch zu sehr abgelenkt werden und zu leicht unsere eigenen und die Sachen anderer beschmutzt werden könnten.

 

  1. Wir verhalten uns während des Unterrichts aufmerksam und tun im Unterricht keine anderen Dinge als die, die uns im Lernen weiterbringen,

weil wir nichts versäumen möchten, weil wir mehr wissen wollen, um eine selbständige Persönlichkeit zu werden, und die anderen nicht ablenken und beim Lernen behindern wollen.

 

  1. Wir fragen höflich und sachlich, wenn wir etwas nicht verstanden haben,

weil wir auch eine höfliche und sachliche Antwort haben wollen.

 

  1. Wir lassen den anderen ausreden und reden nicht dazwischen. Wir melden uns, wenn wir etwas sagen wollen, und warten, bis wir drangenommen werden,

weil wir selbst auch ausreden möchten, wenn wir dran sind.

 

  1. Wir bringen keine Streichhölzer, Feuerzeuge, Messer, usw. in die Schule mit,

weil mit ihnen oftmals Unfälle passieren, die wir eigentlich nicht beabsichtigt haben, oder der Unterricht gestört werden kann.

Das Mitbringen von Waffen ist verboten und wird unverzüglich der Polizei gemeldet.

Handys, MP3-Player und Ähnliches dürfen während des Aufenthalts auf dem Schulgelände und während sämtlicher schulischer Veranstaltungen nicht benutzt werden.

Für mitgebrachte Wertsachen jeglicher Art haftet der Schüler bzw. seine Eltern.

 

  1. Wir halten stets die Räume sauber, werfen Abfälle in die entsprechenden Behälter, schließen die Klassenschränke, stellen nach Unterrichtsschluss die Stühle hoch und schließen die Fenster,

weil wir in einem unordentlichen und schmutzigen Raum nicht gut lernen können.

 

  1. Beim Verlassen eines Raumes schaltet der Letzte das Licht aus,

weil wir nicht sinnlos Energie verbrauchen wollen.

 

  1. Wir Schüler verlassen nach Unterrichtsschluss das Schulgebäude so schnell wie möglich und gehen auf direktem Wege nachhause. Das spielen vor der Schule ist nicht gestattet.

 

  1. Wir spielen nach Unterrichtsschluss auf dem Hof nur, wenn wir uns in der Schulstation angemeldet haben. Der Unterricht anderer Kinder darf nicht gestört werden

weil die noch Arbeitenden ein Recht auf Ruhe haben.

 

Die Regelungen gelten auch vor Unterrichtsbeginn und nach Unterrichtsschluss.

 

Wer sich nicht an die Regeln hält, hat z.B. damit zu rechnen, dass Erziehungs- oder auch Ordnungsmaßnahmen ergriffen werden.

Z.B. muss

  • er/sie beschmutzte Dinge säubern.
  • er/sie beschädigte Dinge ersetzen.
  • ein unterrichtsfremder Gegenstand, der abgenommen worden ist, durch die Eltern abgeholt wird.

Jede Maßnahme soll nach Möglichkeit einen Bezug zum Fehlverhalten haben oder der Schulgemeinschaft dienlich sein.

 

  1. Inkrafttreten der Schulordnung

 

Diese Schulordnung wurde im März 2011 durch die Schulkonferenz beschlossen. Sie tritt am 1. April in Kraft und gilt bis auf Widerruf durch einen Beschluss der Schulkonferenz.

 

VI Anhänge

 

1.Aufsichten:

Alle nicht aufsichtführenden Lehrer begeben sich beim ersten Klingeln nach der großen Pause zur Klasse und entlasten somit die Aufsichtführenden, so dass diese noch einmal ins Lehrerzimmer können. Auf diesem Weg führen alle eine aktive Aufsicht. Die eigene Türe wird erst geschlossen, wenn sicher gestellt ist, dass auch die benachbarten Klassen durch einen Lehrer versorgt sind. Wenn der Lehrer während der Unterrichtszeit den Raum dringend verlassen muss, bleibt grundsätzlich die Tür offen, der benachbarte Lehrer wird um Übernahme der Aufsicht gebeten. Eine geschlossene Tür ist ein Zeichen dafür, dass entweder der Raum leer und abgeschlossen oder mit Schülern und Lehrer besetzt ist. Während der kleinen Pause bleiben die Lehrer, die nicht den Raum wechseln müssen, „vor Ort“, d.h. im Klassenraum oder zum „Small Talk“ auf dem Flur.

Eine ähnliche Regelung gilt auch vor acht Uhr. Alle begeben sich so rechtzeitig (5min.) vor der Stunde auf den Weg, damit auch die Aufsichtführenden ihren Klassenraum noch bis zum Stundenbeginn erreichen können.

Hofaufsichten müssen ihren Unterricht so pünktlich schließen, dass sie praktisch mit dem Klingeln die Aufsicht auf dem Hof beginnen können.

  • aktive Aufsicht
  • Hofbereiche A-B-C
  • Aushängen des Aufsichtplans
  • Maßnahmen gegenüber auffälligen Schülern?
  • Mündlicher Tadel
  • Die Auseinandersetzung mit dem auffälligen Schüler muss vor Ort geführt und Maßnahmen notfalls von der Aufsicht verhängt werden. Schicken ins Sekretariat ist keine Lösung. Im Ausnahmefall ist die Schulleitung einzubeziehen.

 

 

 

2.Fehlzeiten von Schülern (AV Schulpflicht)

 

(1) Können Schüler wegen Krankheit oder sonstiger unvorhergesehener wichtiger Gründe nicht am Unterricht teilnehmen, so sind die Erziehungsberechtigten verpflichtet, die Schule davon am ersten Tag des Fernbleibens mündlich und spätestens am dritten Tag schriftlich in Kenntnis zu setzen.

 

(2) Bei der Rückkehr in die Schule muss eine Erklärung vorgelegt werden, aus der sich die Dauer des Fernbleibens sowie der Grund dafür ergibt.

 

(3) Hat die Schule begründete >Zweifel an einem vorgelegten ärztlichen Attest, so informiert sie die Schulbehörde, die vom Gesundheitsamt  eine Stellungnahme darüber einholen kann ob der Krankheitszustand ein Fernbleiben von der Schule rechtfertigt.

 

(4) Wird ein Schulversäumnis nicht innerhalb der Fristen mitgeteilt und kein Attest vorgelegt do gilt das Fehlen als unentschuldigt.

 

(5) Bei einer Häufung von unentschuldigten Fehltagen ist dem Schulamt eine Schulversäumnisanzeige zu übersenden.

 

3. Beurlaubung von Schülern  (AV Schulpflicht)

 

(1)  Beurlaubungen vom Unterricht sind auch aus anderen Gründen möglich. Kriterien für die Entscheidung können der angegebene Grund für die Beurlaubung, die Unmöglichkeit einer Terminverschiebung, der Leistungsstand und die Leistungsbereitschaft des Schülers sowie die pädagogische Situation der gesamten Klasse oder Lerngruppe sein. Insbesondere bei Beurlaubungen vor oder nach den Ferien ist ein strenger Maßstab anzulegen.

 

(2)  Für Erholungsreisen oder -verschickung sollen einzelne Schüler nur beurlaubt werden, wenn diese Reisen nach einem schulärztlichen Gutachten außerhalb der Ferien erforderlich sind oder das Jugendamt dringende soziale Gründe dafür geltend macht.

 

(3)  Beurlaubungen zur Mitwirkung an Werbeaufnahmen u.ä. sind nicht

statthaft

Der Beurlaubungsantrag ist unter Angabe der Gründe von dem Erziehungsberechtigten rechtzeitig (in der Regel 14 Tage) vorher bei der Schule zu stellen.

Für Beurlaubungen bis zu drei Unterrichtstagen ist der Klassenlehrer zuständig; bei stundenweiser Beurlaubung kann die Entscheidung auf den jeweils betroffenen Lehrer delegiert werden.

Über Beurlaubungen für die Zeit vor Beginn oder nach Ende der Ferien sowie über Beurlaubungen bis zu vier Wochen entscheidet der Schulleiter nach Stellungnahme des Klassenlehrers.

Darüber hinausgehende Beurlaubungen sind nur bei schwerwiegenden Gründen zeitlich begrenzt zulässig und können von einer anderweitigen Fortbildung des Schülers während der Beurlaubung, etwa durch Privatunterricht, abhängig gemacht werden. .

 

In jedem Falle trägt der Schüler bzw. die Eltern bei Beurlaubungen das Risiko des Scheiterns in der bisher besuchten Klasse aufgrund von durch die Beurlaubung entstandenen Wissenslücken.

 

 

 

  1. Schulhofreinigung

 

Der Schulhof wird in der 2. Hofpause wöchentlich wechselnd von den Klassen gesäubert.

Die Dienst habende Klasse wird für jeden Schüler und Lehrer sichtbar im Schaukasten neben dem Vertretungsplan vermerkt.

 

  1. Die richtige Bekleidung im Sportunterricht

 

Sie ist besonders auf diejenigen Sportbereiche ausgerichtet, die in unserer Schule hauptsächlich unterrichtet werden: Gymnastik, Geräteturnen, Leichtathletik und Spiele sowie alle Mischformen dieser Bereiche.

  1. Sie muss vor allem sicher sein.

(Deshalb darf sie nicht zu weit sein, weil dadurch Unfälle provoziert werden können. Mit einem zu weiten T-Shirt kann man z.B. leicht irgendwo hängen bleiben und es erschwert eine sichere Hilfestellung.)

  1. Sie muss die bestmögliche Beweglichkeit und Leistung zulassen.
  2. Sie muss eigene Verletzungen und die der anderen weitestgehend ausschließen.

Aus all diesen Gründen gelten für unsere Schulsportbekleidung folgende Bedingungen:

 

Oberbekleidung:

  • Trainingsanzug (eng, ohne Rüschen oder sonstige Verzierungen)
  • engeres, nicht zu langes T-Shirt (ohne Kapuze) oder Hemd
  • kurze Turnhose
  • dehnbare Radlerhose oder Leggins

Für die Füße:

       Sportschuhe mit heller Sohle für die Halle

  • Gymnastikschuhe (eher für die Halle geeignet)

–      Turnschuhe nur für draußen

 

Sicherheit

 

  1. Ohrringe, Ketten, Ringe, Uhren und auch Freundschaftsbänder müssen abgelegt werden, denn sie können Verletzungen verursachen.

 

  1. Lange Haare oder auch kurze, die über die Augen fallen, müssen mit einem Band zusammengehalten werden. Eingeschränkte Sicht führt nicht selten zu Unfällen.

 

  1. Kopflausbefall

 

Wird bei einem Schüler ein Kopflausbefall festgestellt, obliegt den Erziehungsberechtigten die Durchführung der geeigneten Bekämpfungsmaßnahmen durchzuführen. Eltern sind gemäß § 34 Infektionsschutzgesetz verpflichtet, der Gemeinschaftseinrichtung, die ihr Kind besucht, Mitteilung über den beobachteten Kopflausbefall zu machen. Die Erziehungsberechtigten sollten auch die Durchführung der Behandlung bestätigen. Bei wiederholtem Läusebefall ist eine Bescheinigung des Gesundheitsamtes oder ein ärztliches Attest über Kopflausfreiheit unbedingt erforderlich.

 

  1. Treffpunkt außerhalb des Schuleinzugsbereiches für die 6. Klassen

 

Für die 6. Klassen ist für die Durchführung von Wandertagen und Ausflügen ein Treffpunkt außerhalb des Einzugsbereiches der Schule generellmöglich, sofern vorher abgeklärt ist, dass der entsprechende Treffpunkt allen Schülern bekannt ist.

 

  1. Telefonieren der Schülerinnen und Schüler

 

Es ist nur in dringenden Fällen gestattet das Schultelefon zu benutzen. Der Schüler bekommt einen Zettel vom Lehrer und gibt ihn im Sekretariat ab. Die Eltern möchten dafür sorgen, dass immer die aktuellsten Telefonnummern im Sekretariat vorliegen.

Das benutzen der privaten Handys ist nur nach Absprache mit dem Lehrer gestattet

Schüler müssen ihr Handy beim betreten des Schulgeländes ausschalten. Die Benutzung von Handys ohne Genehmigung  wird bestraft.

 

  1. Was sich Lehrerinnen und Lehrer von den Eltern wünschen

 

  1. Eltern melden Gesprächswünsche rechtzeitig schriftlich an, damit dafür genügend Zeit und Ruhe zur Verfügung steht.

 

  1. Probleme werden zuerst mit dem betroffenen Lehrer besprochen, bevor die Schulleitung eingeschaltet wird.

 

  1. Um ihre Kinder zur Selbständigkeit zu erziehen, vermeiden Eltern ihre Kinder mit dem Auto in die Schule zu fahren.

 

  1. Die Eltern sollten darauf vertrauen, dass Lehrer Entscheidungen und Beurteilungen kompetent fällen, weil ihre Professionalität sie dazu befähigt.

 

  1. An der Münchhausen-Grundschule gelten folgende Zeittafeln:
Normal-Stunden Kurz-Stunden
0. Stunde   7.25 –   8.10   7.25 –   8.10
1. Stunde   8.15 –   9.00   8.15 –   8.45
2. Stunde   9.05 –   9.50   8.50 –   9.20
3. Stunde 10.10 – 10.55   9.25 –   9.55
4. Stunde 11.00 – 11.45 10.15 – 10.45
5. Stunde 12.05 – 12.50 10.55 – 11.25
6. Stunde 12.55 – 13.40 11.30 – 12.00
7. Stunde 13.45 – 14.30 12.05 – 12.35
8. Stunde 14.30 – 15.15 12.40 – 13.10